Willkommen auf der Website des Peter Hammer Vereins für Literatur und Dialog e.V.!
Der Verein hat das Ziel, die Literaturen und Kulturen der südlichen Länder bekannter zu machen.

„Peter Hammer“ ist die Übersetzung von „Pierre Marteau“. Beides sind verlegerische Decknamen, unter denen seit dem 17. Jahrhundert kritische und aufklärerische Literatur veröffentlicht wurde.

Der Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V. – 1998 von Menschen im Umkreis des Peter Hammer Verlags gegründet – hat ein ähnliches Anliegen: Wir engagieren uns für Literatur aus dem Süden, insbesondere aus Afrika und Lateinamerika. Literaturen aus dem Süden klären uns auf über die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Kontinente. Sie erhellen die Gegenwart und Geschichte dieser Länder und Kulturen. Und nicht zuletzt: Ihre literarische Vielfalt und Originalität garantieren einen ganz besonderen Lesegenuss.

Deshalb fördern wir
  • Lesungen mit Autorinnen und Autoren aus den südlichen Kontinenten.
  • Bildungs- und Kulturprojekte in Afrika und in Lateinamerika.
  • die Publikation von Büchern und Unterrichtsmaterialien, die ein authentisches Afrikabild vermitteln.

Der Peter Hammer Verein für Literatur und Dialog e.V. ist gemeinnützig und verfolgt keine kommerziellen Ziele. Der Verein ist unabhängig vom Verlag Peter Hammer GmbH, sucht aber die Zusammenarbeit mit dem Verlag, wo es inhaltlich und im Sinne der Zielsetzung des Vereins sinnvoll und notwendig ist.

Buch des Monats

Reinhart Kößler/Henning Melber.
Völkermord - und was dann?

Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung.

Völkermord – und was dann? Ein Buch zur Beziehung von Deutschland und Namibia
Zur Rezension von Gerd Riepe


Neuigkeiten


„Bücher erzählen von Afrika“
Die Unterrichtsmaterialien von Regina Riepe, afrika-didact, stellen Kinder- und Jugendbücher aus und über Afrika vor und enthalten vielfältige Unterrichtsideen und Arbeitsblätter für die Primarstufe und Klassenstufe 5/6.

Die Materialien können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Veranstaltungstipps



bis 15. Mai 2017
Berlin, Deutsches Historisches Museum


Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart.

Eine längst fällige grundlegende Ausstellung zu der in Deutschland lange verdrängten kolonialen Vergangenheit und ihrer Folgen.

Ausstellung

14. bis 24. Juni 2017
Africologne-Festival, Köln


Zum vierten Mal findet das Festival der afrikanischen Künste in Köln statt. Im Mittelpunkt stehen 13 Theater- und Tanzproduktionen, u. a. aus Burkina Faso, der Republik Kongo und Uganda. Alle Aufführungen werden deutsch übertitelt. Sie finden in verschiedenen Spielstätten in der Stadt statt. Das Festivalzentrum ist in diesem Jahr im Stadtgarten im Belgischen Viertel in Köln.
Ausführliche Informationen unter: www.africologne-festival.de.

bis 12. November 2017
Musée du quai Branly, Paris


Große Afrikaausstellung, die mit dem Vorurteil der Geschichtslosigkeit dieses Kontinents aufräumt und vielmehr auf beeindruckende Weise zeigt, dass Afrika von jeher der Knotenpunkt für vielfältige Begegnungen von Menschen, Waren und Ideen ist

Ausstellung

Hinweis

Nach seinem mutigen Outing ist der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina in aller Munde. Sein Buch „Eines Tages werde ich über diesen Ort schreiben“ war im November 2013 das „Buch des Monats“. Die Rezension finden Sie hier.